Warehouse 13

FSK 16

Warehouse 13 ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Serie, die sich um ein Lagerhaus einer Geheimorganisation dreht, in dem merkwürdige Artefakte aller Art aufbewahrt werden. Die Dramedy von den Universal Studios wird als eine Mischung aus Akte X, Jäger des verlorenen Schatzes und Das Model und der Schnüffler beschrieben.

Kurzinhalt

Die Serie handelt von einem Team aus Bundesagenten, die einem geheimen Lagerhaus in der Wüste South Dakotas zugeteilt wurden. Ihre Aufgabe ist es, die dort lagernden Artefakte zu bewachen, neu auftauchende aufzuspüren und einzulagern.
Die Artefakte hängen mit bestimmten historischen oder mythologischen Figuren oder Ereignissen zusammen. Diese Ereignisse, die Art der Anfertigung oder die Verwendung selbst führten dazu, dass die Objekte mit jeweils einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet wurden.
Im Laufe der Serie stellt es sich heraus, dass es sich nicht um eine Regierungsorganisation handelt, sondern um eine unabhängige Geheimorganisation. Diese Organisation arbeitet seit ihrem Anfangszeitpunkt – Gründer war Alexander der Große – lediglich mit der gegenwärtig mächtigsten Regierung zusammen. Gibt es in dieser Hinsicht Veränderungen, so wird ein neues Warehouse in der nun mächtigsten Nation erbaut. Diese Handlungsweise begründet sich der Serie zufolge dadurch, dass nur innerhalb des momentan leistungsfähigsten Staates eine angemessene Absicherung des Warehouses gewährleistet ist.
Die Secret-Service-Agenten Myka Bering und Pete Lattimer retten zu Beginn der Serie dem amerikanischen Präsidenten das Leben und werden daraufhin für das Warehouse 13 rekrutiert. Von nun an dessen Leiter Artie Nielsen unterstellt, ist es ihre Aufgabe, die Integrität der im Warehouse befindlichen Artefakte zu bewahren und sie vor Diebstahl zu schützen. Die Protagonisten Myka und Pete sind zu Anfang recht verschieden. Myka handelt eher logisch und rational, Pete emotional und instinktiv. Das Leben beider ist geprägt vom Verlust einer wichtigen Person in ihrem Leben, was eine wichtige Gemeinsamkeit darstellt. Pete verlor in seiner Kindheit den Vater, der bei einem Feuerwehreinsatz umkam, Myka musste mitansehen, wie ihr früherer Partner – beide waren zu diesem Zeitpunkt liiert – von einem Attentäter erschossen wurde. Obwohl die Zusammenarbeit anfangs einige Meinungsverschiedenheiten provoziert, schweißt die Partnerschaft beide schnell zusammen, eine romantische Beziehung entsteht aber vorerst nicht.
Die Artefakte entwickeln manchmal ein Eigenleben, verschwinden selbständig und müssen wieder eingefangen werden. Oftmals werden die Artefakte von anderen Personen für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Pete und Myka müssen sie dann überzeugen, die Artefakte dem Warehouse zu überlassen, was meist mit Komplikationen verbunden ist. Auch neu entdeckte Funde müssen von den Beiden ins Lagerhaus überführt werden.

Darsteller

Eddie McClintock:           Peter „Pete“ Lattimer
Joanne Kelly:                    Myka Ophelia Bering
Saul Rubinek:                    Arthur „Artie“ Nielsen
Genelle Williams:            Leena
Allison Scagliotti:             Claudia Donovan
Aaron Ashmore:              Steven „Steve“ Jinks
CCH Pounder:                   Mrs. Irene Frederick

Kritik

Die Serie Warehouse 13 legte einen fulminanten Start hin. Allerdings muss man sich auf diese Serie einlassen. Aber sobald man das tut wird man mitgerissen. Im Laufe der Zeit verbessert sich die Serie immer weiter und wird von Mal zu Mal fesselnder. Natürlich geht es meist um die mysteriösen Artefakte, aber was die Serie zudem ausmacht sind die sympathischen Charaktere. Der Grundton der Serie erinnert entfernt an eine Staffel „Dr. Who“. Das Beachtliche an diesem Format ist, dass jeder Charakter seine wichtige Stellung im Team hat und somit nie als Nebenfigur abgestempelt wird. Diese Gruppendynamik trägt die Serie somit ein Stück weit. Die Effekte, die in der Serie zum Einsatz kommen sind für eine Fernsehproduktion mehr als passabel und wirken keinesfalls kitschig. Das Storytelling ist solide und lässt den Figuren den nötigen Freiraum, um sich zu enfalten. Eine qualitativ sehr hochwertige Serie, die meines Erachtens zu früh abgesetzt wurde. Die zahlreichen Nominierungen sprechen für sich.

Fazit

Großartige Science-Fiction-Serie, mit sympathischen Charakteren und einer spannenden Prämisse. Jede Folge lädt ein zum „endlosen Staunen“!

LG Richie