Thor: Ragnarok

FSK 12

Thor: Tag der Entscheidung (Originaltitel: Thor: Ragnarok) ist ein US-amerikanischer Superheldenfilm aus dem Jahr 2017. Der Film ist Teil des Marvel Cinematic Universe und nach Thor – The Dark Kingdom die zweite Fortsetzung zu Thor aus dem Jahr 2011.

Kurzinhalt

Zwei Jahre nach dem Kampf in Sokovia wird Thor vom Feuerdämon Surtur gefangen genommen. Dieser erzählt Thor, dass sein Vater Odin nicht in Asgard sei und Ragnarök – der prophezeite Untergang Asgards – kurz bevorstehe. Mithilfe seines Hammers Mjölnir befreit sich Thor, besiegt Surtur und nimmt dessen Quelle seiner Macht, eine Krone, zum Schutz vor Ragnarök mit nach Asgard, wo sie in der Schatzkammer verwahrt wird. Zuhause angekommen, deckt Thor die Machenschaften seines Bruders Loki auf, der die Gestalt Odins annahm und seither Asgard regiert. Gemeinsam mit seinem Bruder versucht er Odin zurückzuholen. Dieser hat sich allerdings zum Sterben zurückgezogen und warnt die Beiden, dass nach seinem Ableben ihre Schwester Hela, die Göttin des Todes, aus ihrem Gefängnis ausbrechen und nach Asgard aufbrechen werde. Vor den Augen der Beiden stirbt Odin, woraufhin Hela erscheint. Um sie aufzuhalten, greift Thor sie mit Mjölnir an, welchen sie zerstört. Loki und Thor wollen durch den Bifröst nach Asgard flüchten. Bei der Teleportation werden sie allerdings von Hela verfolgt und aus dem Bifröst ins All geschleudert. Thor landet auf Sakaar, einem Müllplaneten außerhalb der neun Welten. Er wird von einer Frau gefangen genommen. Sie entpuppt sich als eine ehemalige Walküre aus Asgard, die vor vielen Jahren beim Kampf gegen Hela als einzige der Walküren überlebt hat. Um dieses Ereignis hinter sich zu lassen und zu vergessen, ließ sie sich auf Sakaar nieder und versucht seither, ihr Trauma mit Alkohol zu verdrängen. Auch auf Sakaar befindet der verschollene Bruce Banner, der als Hulk hier sein Dasein als Gladiator verdient. Thor versucht fortan mit der Hilfe von Banner und der Walküre einen Weg nach Asgard zu finden um Hela aufzuhalten…

Darsteller

Chris Hemsworth:      Thor Odinson
Tom Hiddleston:         Loki Laufeyson
Mark Ruffalo:               Bruce Banner / Hulk
Anthony Hopkins:      Odin
Cate Blanchett:            Hela
Idris Elba:                      Heimdall
Tessa Thompson:      Walküre / Scrapper 142
Jeff Goldblum:             Grandmaster
Karl Urban:                   Skurge
Taika Waititi:               Korg
Clancy Brown:             Surtur

Kritik

Genauso muss eine Comicverfilmung aussehen. Knallbunt und vollgepackt mit Action und Humor. Regisseur Taika Waititi hat für dieses dritte Solo-Abenteuer des blonden Donnergottes komplett die Tonalität gewechselt. So ist von dem einstigen Shakespeare-Touch des ersten Teils nicht mehr viel geblieben. Stattdessen haben wir hier eine Action-Komödie, die im MCU seinesgleichen sucht. Vollgepackt mit farbenprächtigen Sets und reißerischer Action bekam die Reihe eine Radikal-Kur. Diese kommt bei allen Fans gut an und das Thor-Franchise ist nun endlich massentauglich. Trotz der Slapstick-Einlagen bleibt der Film seinem Protagonisten treu und lässt ihn emotional weiter wachsen. Auch unser liebster Bösewicht Loki, findet endlich seinen Platz und Fans freuen sich. Mit Tessa Thompson erhält der Film zusätzlich eine starke, weibliche Figur, von der man gern mehr sehen würde. Musikalisch arbeitet Waititi mit klassischen Rocknummern und Elektrosounds, die das ganze stimmig untermalen. Man merkt der Produktion die Veränderung an. Allen Mitwirkenden scheint diese Leichtigkeit aus dem Gesicht zu strahlen. Nicht ohne Grund ist es die erfolgreichste Thor-Verfilmung.

Fazit

Knallig, witzig und vollgepackt mit allem was das Marvel-Herz höher schlagen lässt. So muss das sein.

LG Richie