Rim of the World

FSK 12

Rim of the World ist ein amerikanischer Science-Fiction-Abenteuer-Film von 2019. Der Film wurde für Netflix unter der Regie von McG produziert.

Kurzinhalt

Im Sommercamp “Rim of the World” treffen vier unterschiedliche Teenager aufeinander. Nachdem die Erde von Außerirdischen angegriffen wird, müssen sich die vier ungleichen Charaktere zusammen tun, um die Angreifer zu besiegen und die Welt zu retten…
Ja, das war schon alles. Mehr gibt es nicht zu sagen daher…

Darsteller

Jack Gore:                                             Alex
Miya Cech:                                           ZhenZhen
Benjamin Flores Jr.:                         Dariush
Alessio Scalzotto:                             Gabriel
Dean Jagger:                                        Captain Hawkins
Andrew “King Bach” Bachelor:  Logan

Kritik

Wie der Kurzinhalt schon erahnen lässt, ist die Handlung sehr übersichtlich. Mittlerweile scheint es klar zu sein, warum McG momentan nur noch für Netflix arbeitet und keine Kinosessel füllt. Ehrlich gesagt habe ich mir wirklich mehr erhofft, war seine letzte Netflix-Produktion “The Babysitter” noch recht unterhaltsam, fehlt es diesem Machwerk an allem. Die Hauptcharaktere wirken blass und teilweise sogar unsympathisch. Daher fällt es dem Zuschauer schwer eine Beziehung aufzubauen, oder gar Mitgefühl aufzubringen. Dabei scheinen die Stereotypen nahezu mit einem Vorschlaghammer auf einen einzuprügeln. Die Effekte wirken zum Teil wie aus dem Discounter und auch die Actionszenen lassen keine Spannung aufkommen. Noch dazu wird ab dem Angriff ein orangener Filter über den restlichen Film gelegt. Das war wahrscheinlich als bedrohlich gedacht, geht einem allerdings schon nach kurzer Zeit nur auf die Nerven. Obendrein scheint McG schamlos bei Hollywood-Größen wie Spielberg und Emmerich zu klauen. Einige Szenen sind keine Anspielungen auf die Werke der Vorbilder sondern einfach nur eins zu eins Kopien. Und zwar eher schlecht als recht. Das ist nicht das einzige Problem mit den Anspielungen. Denn um popkulturelle Referenzen einzubauen reicht es nicht, wenn die Protagonisten einfach nur Filmtitel und Zitate aufsagen. Früher in der Schule hieß es immer “Thema verfehlt”. Letzten Ende schaffen es die vier Kinder, wozu anscheinend die gesamte Streitmacht der Erde nicht fähig war und besiegt die Alien-Invasion. Ich weiß das war ein Spoiler, aber vielleicht habe ich euch damit eineinhalb Stunden eures Lebens gesichert. Wirklich schade.

Fazit

Ein Machwerk das den Online-Anbieter hoffentlich nicht viel gekostet hat. Tut mir Leid, dass ich hier nicht neutral bleiben konnte, aber McG sie sollten sich schämen!

LG Richie