Greatest Showman

FSK 6

Greatest Showman ist ein amerikanischer Musicalfilm von Michael Gracey aus dem Jahre 2017. Er basiert lose auf dem Leben des Zirkuspioniers P.T. Barnum.

Kurzinhalt

P.T. Barnum wächst als Sohn armer Leute auf und kann sich nur mit Mühe finanziell über Wasser halten. Immerhin hat er in Charity die Frau seines Lebens gefunden. Als seine zwei Töchter zur Welt kommen scheint er alles zu haben. Dennoch ist er mit dem Leben, das er führt unzufrieden, da er sich für seine Familie mehr Wohlstand wünscht. Als er seine Stelle als Buchhalter verliert kommt ihm eine Idee. Mithilfe von unterschlagenen Anleihen finanziert er sich ein Kuriositätenkabinett. Das Barnum´s American Museum of Curiosity besteht aus Wachsfiguren und ausgestopften Tieren. Als das Museum keinen Gewinn einfährt, muss er umdenken. Infolgedessen sucht er nach menschlichen Kuriositäten. Menschen mit Fehlentwicklungen und besonderen Talenten sind fortan bei ihm wohlgesehen und werden von ihm in einer Revue dem Publikum vorgeführt. Das Geschäft boomt, aber Barnum will mehr. Er geht mit dem jungen Produzenten Carlyle eine Partnerschaft ein, um auch in der oberen Schicht Anerkennung zu finden. Carlyle verliebt sich währenddessen in die farbige Akrobatin Anne Wheeler. Als Barnum beflügelt vom Ruhm den Blick für das Wesentliche und seine Familie verliert, spitzen sich die Dinge zu und es droht eine Katastrophe…

Darsteller

Hugh Jackman:                    P. T. Barnum
Zac Efron:                              Phillip Carlyle
Michelle Williams:            Charity Barnum
Rebecca Ferguson:             Jenny Lind
Zendaya:                                 Anne Wheeler
Keala Settle:                          Lettie Lutz
Paul Sparks:                          James Gordon Bennett
Natasha Liu Bordizzo:     Deng Yan
Yahya Abdul-Mateen II: W. D. Wheeler
Fredric Lehne:                     Benjamin Hallett
Sam Humphrey:                 Charles Stratton

Kritik

Der Film besticht vor allem durch seine Darsteller, die singen, tanzen und springen als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Jeder einzelne steckte so viel Herzblut in diese Produktion, dass es der Zuschauer förmlich spürt. Mit den prunkvollen, farbenfrohen Settings und oscarverdächtigen Songs, ist der Film ein Genuss für Augen und Ohren. Natürlich könnte man bemängeln das der Film nicht mit historischer Glaubwürdigkeit glänzt. Denn die Machenschaften des echten P.T. Barnums waren mehr als fragwürdig. Aber wer möchte denn einen depressiven Film über die Ausbeutung von Missgebildeten sehen. Der Film hinterlässt bei jedem ein wohliges Gefühl nach dem Anschauen. Und das ist in der heutigen Zeit eine Wohltat. Die Songs sind mitreißend und man kann sich gar nicht satt hören. Auch die Tanz- und Showeinlagen reißen einen mit und erinnern teilweise an die Musicalfilme der frühen 60er, wie z.B. „Singin´in the Rain“ oder „Mary Poppins“. Die beiden Köpfe hinter den Songs sind John Debney und Joseph Trapanese, die bereits für „La La Land“ die Musik schrieben und dafür ausgezeichnet wurden. Meiner Meinung nach sollten nur noch die Beiden Songs für Musicals produzieren. Schauspielerisch weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Die komplette Riege spielt brilliant und haucht den Charakteren Leben ein. Genauso stelle ich mir einen Cast vor. Sie können spielen, singen und tanzen. Der Film gehört bei mir und meinen Kids zu den Favoriten.

Fazit

Ein rundum gelungenes Spektakel, das einen die Sorgen kurz vergessen lässt und mit brillianten Darstellern und Musik überzeugt.

LG Richie