Bright

FSK 16

Bright ist ein Fantasy-Actionfilm von David Ayer, der am 22. Dezember 2017 weltweit auf Netflix veröffentlicht wurde.

Kurzinhalt

In einer fiktiven, alternativen Welt leben Menschen und Märchengestalten, wie Feen, Elfen und Orks, größtenteils friedlich miteinander. Daryl Ward, ein menschlicher Polizist, ist von den seltsamen Mitbürgern nicht wirklich begeistert. Insbesondere mit Feen, die sich bei ihm im Vorgarten eingenistet haben, steht er im Clinch. Denn obwohl sie nicht einmal 20 cm groß sind, können sie schmerzhafte blaue Flammen spucken. Noch dazu muss er auch noch Dienst mit dem ihm zugeteilten Nick Jakoby schieben, dem ersten Ork-Polizisten der Welt. Bei einem früheren Einsatz hatte Jakoby etwas zu essen geholt, während Ward angeschossen wurde. In diesem Zusammenhang unterstellt Ward ihm Befangenheit, da der Täter ein Ork war.
Während eines Routineeinsatzes in der Nähe der Innenstadt von L.A., machen die beiden eine mysteriöse Entdeckung. Sie nehmen eine junge Frau in Gewahrsam, die im Besitz eines Zauberstabs ist. Dieser Stab könnte viel Schaden anrichten, falls er in die falschen Hände gelangt. Zudem ist der Einsatz von Magie in ihrer Welt illegal, wie es auch bei High-Tech-Waffen ist. Trotzdem gibt es die sogenannten „Brights“, unter ihnen lebende Zauberer, die solche Zauberstäbe in ihrem Alltag benutzen können.
Die Elfin Tikka, welche den Stab an sich genommen hat, benötigt die Hilfe der beiden Polizisten, um den Stab von der Inferni Leilah fernzuhalten und sich gegen finstere Gestalten zu erwehren, die es auf diesen abgesehen haben. Die Existenz des Zauberstabs bleibt nicht lange ein Geheimnis. Dabei geraten die LAPD-Officer ins Kreuzfeuer und müssen feststellen, dass selbst scheinbar brave Bürger aller Spezies über Leichen gehen würden, um in den Besitz des Stabes zu kommen.

Darsteller

Will Smith:                          Daryl Ward

Joel Edgerton:                   Nick Jakoby

Lucy Fry:                              Tikka

Dawn Olivieri:                   Sherri

Brad William Henke:      Dorghu

Brandon Larracuente:    Mike

Andrea Navedo:               Captain Perez

Noomi Rapace:                 Leilah/Liela

Édgar Ramírez:                 Kandomere

Happy Anderson:            Montehugh

Alex Meraz:                        Serafin

Ike Barinholtz:                   Gary Harmeyer

Jay Hernández:                 Rodriguez

Kritik

Regisseur David Ayer, der seit „Training Day“ im Cop-Film erfahren ist, schafft es mit diesem Werk zwei Welten verschmelzen zu lassen, die im ersten Moment nicht zusammenpassen. Ganz nebenbei gelingt es ihm auch Fragen zum Anderssein und zu sozialer Diskriminierung auf zu werfen. Leider muss man sagen, dass der Plot sehr überschaubar ist. Wenn man sich in dem Genre auskennt wird man nicht überrascht. Auch die darstellerische Leistung des Cop-Duos Smith und Edgerton bleiben in den Erwartungen zurück. Während Smith sich sehr zurückhält, ist bei Edgerton durch die Maske kaum ein Minenspiel zu erkennen. Auch die Tatsache, dass der Film nahezu nur bei Nacht spielt und die Gesichter meistens im Halbdunkel bleiben, lässt von Schauspielerei nicht viel zu sehen. Dennoch sind die Effekte sehr gelungen.

Fazit

Kurzweiliger Film mit guten Ansätzen. Die Verschmelzung der zwei Welten ist interessant umgesetzt, allerdings nicht tiefgründig genug angesichts des Themas Rassendiskriminierung. Für einen netten Filmabend reichts allemal.

LG Richie